#bittemehrdavon Mit dem Stinger wagte Kia erst kürzlich den Sprung in die Welt der Edel-Sportler. Jetzt kommt der neue Ceed, und den dürfen wir getrost als seinen kleinen Partner ansehen: Kompakt im Schnitt, teilen beide große Ambitionen. Denn in Südkorea hat man lange an der Körpersprache gefeilt und will nun mit ordentlich trainierten Formen und geschickten Linien das eigene Selbstbewusstsein stolz präsentieren. Wir haben bei der Premierenfeier im Münchner Kohlebunker einen ersten Blick auf den Kompakten geworfen // Im Rampenlicht

Style In rotem und blauen Gewand zeigt sich der Ceed an jenem illustren Abend dem Publikum. Bevorzugen werde ich definitiv das Blau, bei dem die Farbmischer ihre ganz Kunst gezeigt haben und einen tiefen, satten Grundton in ein aufregendes, strahlend weißes Highlight übergehen lassen. Solch schillernde Farben stehen dem Ceed ausgesprochen gut! Dazu kommen noch sparsam platzierte, dafür aber präzise Linien, die den voll geformten, breitbeinig aufgestellten Fahrzeugkörper durchziehen – fertig ist die neue Kompaktklasse aus Korea.

 

Glamour Cranberry-Cocktails auf Trockeneis, dazu der DJ Klingande mitsamt seinem Geiger und Saxofonisten für die Musikeinlage – Kia beweist, eine Party mit Stil schmeißen zu können. Der Ceed fühlt sich hier, in dieser trendig-industriellen Location, inmitten altgedienter Journaille und umringt von zuweilen recht schrillen Social-Media Adepten genau richtig aufgehoben. Und mit seinem LED-Bling-Bling an Front und Heck macht er so manchem Modeschmuck-Collier der anwesenden Bloggerinnen durchaus Konkurrenz.

Fame Eins ist sicher, im automobilen Olymp gibt es viele gut geformte (Halb-) Götter. Und man benötigt viel Selbstbewusstsein, um sich in den Spiegelwänden der angesagtestens Gyms mit dem ein oder anderen durchdefinierten, wohlproportionierten Europäer zu messen. Diese Chuzpe darf sich der neue Ceed auf jeden Fall erlauben: Sein Auftreten passt, und mit der Tigernase im Grillrahmen hat er sogar eine vielversprechende Ikone. Allein, das wird ihm noch nicht den Ruhm verpassen, von dem er träumt. Dafür wollen wir die ausgereifte Designsprache von Kia nun häufiger sehen. Am liebsten wagemutig, aber immer souverän!

Fotos: Kia, Hendrik Terwort